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Die Fassade des Palace of Holyroodhouse mit ihren Ecktürmen

Edinburgh: praktische Reisetipps

Wo man wohnt, was man isst, wie man spart und wie sich ein, zwei oder drei Tage in Edinburgh füllen lassen.

Wo man am besten wohnt

Old Town

Die Royal Mile, der Grassmarket und die Straßen rund um die Universität. Der stimmungsvollste Standort und den Hauptsehenswürdigkeiten am nächsten; aber auch der belebteste und stellenweise nachts der lauteste.

New Town und West End

Georgianische Straßen nördlich der Princes Street mit den vornehmeren Hotels der Stadt, guten Restaurants und kurzen Wegen zu beiden Bahnhöfen und zur Straßenbahn. Ein ruhigerer Standort, fünf bis zehn Gehminuten von der Old Town.

Leith und Stockbridge

Leith, der alte Hafen, hat Restaurants am Wasser und ein jüngeres Publikum, 20 Minuten mit der Straßenbahn entfernt. Stockbridge ist ein dörfliches Viertel mit Feinkostläden, Pubs und einem Sonntagsmarkt, 15 Gehminuten bergab von der Princes Street.

Southside und Newington

Südlich der Old Town, Richtung Holyrood Park: Gästehäuser, Studentencafés und meist niedrigere Preise, mit häufigen Bussen ins Zentrum.

Essen & Trinken

In Edinburgh isst man in jeder Preisklasse gut. Probieren Sie Haggis mit Neeps und Tatties in einem traditionellen Pub, Cullen Skink und Meeresfrüchte aus dem Forth und von der Westküste. In Leith sind mehrere der mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Küchen der Stadt zu Hause, während Old Town und Southside voller preiswerter Cafés sind. Für Whisky führen die Bars rund um die Royal Mile und in der New Town Hunderte von Malts und beraten gern; eine geführte Verkostung ist ein guter erster Schritt. Im August und Dezember Restaurants rechtzeitig reservieren.

Tipps: Geld sparen und sicher unterwegs sein

  • Die Nationalmuseen und -galerien sind kostenlos, ebenso Arthur’s Seat, Calton Hill, der Royal Botanic Garden (Gewächshäuser kostenpflichtig) und die St Giles’ Cathedral.
  • Burgtickets online kaufen: günstiger als an der Kasse und mit garantiertem Einlass.
  • Eine Übernachtungsabgabe von 5 % des Zimmerpreises gilt für bezahlte Aufenthalte seit dem 24. Juli 2026 (für bis zu fünf Nächte am Stück). Prüfen Sie, ob sie im genannten Preis enthalten ist.
  • Im August können sich die Zimmerpreise verdoppeln oder verdreifachen. Wenn Sie nicht wegen der Festivals kommen, wählen Sie einen anderen Monat – oder wohnen Sie in Glasgow und pendeln mit dem Zug.
  • Zahlen Sie in den Lothian-Bussen und Straßenbahnen kontaktlos; die Tagespreise werden automatisch gedeckelt.
  • Die Stadt ist sicher, doch das Gedränge auf der Royal Mile während des Fringe zieht Taschendiebe an. Handy und Geldbörse verschlossen verstauen.
  • Kopfsteinpflaster, Treppen und Hügel strapazieren Füße und Rollkoffer: flache Schuhe mit gutem Profil tragen.

Beispielpläne

Ein Tag

  • Edinburgh Castle gleich zur Öffnung.
  • Die Royal Mile hinunter, mit St Giles’ und ein, zwei Closes.
  • Mittagessen am Grassmarket; Victoria Street und Greyfriars.
  • Später Nachmittag im National Museum oder in Holyrood; Sonnenuntergang auf dem Calton Hill.

Zwei Tage

  • Tag 1 wie oben.
  • Tag 2: früh auf Arthur’s Seat, danach der Palace of Holyroodhouse.
  • Nachmittag in der New Town: Princes Street Gardens, National Gallery, Dean Village.
  • Abends Whisky-Verkostung oder eine Geistertour im Untergrund.

Drei Tage

  • Dazu ein Tagesausflug – in die Highlands, nach Stirling oder St Andrews –
  • oder in der Stadt bleiben: Leith, die Britannia und der Royal Botanic Garden.

Übernachten: Edinburgh

The Balmoral Hotel

Das prachtvolle Bahnhofshotel mit dem Uhrturm am östlichen Ende der Princes Street, direkt über dem Bahnhof Waverley – die erste Fünf-Sterne-Adresse der Stadt.

Apex City of Edinburgh Hotel

Ein modernes Vier-Sterne-Haus am Grassmarket, direkt unterhalb des Burgfelsens und wenige Gehminuten von der Royal Mile.

Ten Hill Place, WorldHotels Distinctive

Ein ruhiges, gut geführtes Hotel in der Southside nahe Universität und National Museum, etwa zehn Gehminuten von der Royal Mile.

Gut zu wissen

Edinburgh: häufige Fragen

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Edinburgh?

Zwei volle Tage für die Hauptsehenswürdigkeiten; drei oder vier, wenn Museen, Stadtviertel und ein Tagesausflug dazukommen sollen.

Lässt sich Edinburgh zu Fuß erkunden?

Sehr gut, auch wenn es hügelig ist. Die meisten Besucher gehen im Zentrum überall zu Fuß und nehmen Straßenbahn oder Bus nur nach Leith und zum Flughafen.

Ist Edinburgh teuer?

Der große Posten ist die Unterkunft, vor allem im August und zu Hogmanay. Essen und Nahverkehr liegen auf dem Niveau anderer britischer Städte, und viele große Sehenswürdigkeiten sind kostenlos.

Was soll ich anziehen?

Zu jeder Jahreszeit mehrere Schichten und eine Regenjacke, dazu bequeme Schuhe. Der Wind auf der Burg-Esplanade und auf Arthur’s Seat ist selbst im Sommer kalt.

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